Abwasserleitung
Überprüfen

 

HAVE- Handwerker Vermittlung_Abwasserleitung Überprüfen_Darmstadt, Frankfurt

Es kommt ständig aufs Neue mal vor, dass Handarbeiter vor dem Eintritt stehen und dringend empfehlen, die Dichtheitsprüfung für Abwasserrohre absolvieren zu lassen. Zahlreiche Hausbesitzer sind unsicher und gehen auf die Angebote ein. Doch ist das vernunftgemäß? Was ist die Dichtheitsprüfung? Wie häufig sollte sie durchgeführt werden? Und wie vernunftgemäß ist sie? Wir haben die Antworten auf jene Fragestellungen, hiermit Sie auf der sicheren Seite sind.


Bei der Dichtheitsprüfung für Abwasserrohre wird mittels diverser Prüfverfahren sichergestellt, dass das Rohrleitungssystem intakt ist. Dies ist essenziell, um ebenso den Boden als gleichfalls das Grundwasser vor Verunreinigungen aus Abwasserleitungen zu behüten.
Welche rechtlichen Vorgaben regulieren die Dichtheitsprüfung für Abwasserrohre?

Ein Grund für die Unsicherheit von Heimbesitzern ist die Tatsache, dass es verschiedenartige rechtliche Klauseln gibt, die sich mit der Dichtheitsprüfung für Abwasserrohre beschäftigen.

Oft wird hier die EU-Richtlinie 91/271/EWG zitiert, trotzdem gleichwohl das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sowohl die Norm DIN 1986-30, wenn es darum geht, Serviceleistungen um das Thema die Prüfung von Abwasserrohren zu offerieren.

 

Wir, die HAVE - Handwerker Vermittlung, verfügen über langjährige Erfahrungen im Handwerk und helfen wir Ihnen gerne weiter.

Wichtig zu kennen ist, dass die EU-Richtlinie sich nicht mit vertraulichen Abwasserleitungen befasst, anstelle Bestimmungen zu kommunalen Leitungen für Abwasser vorgibt. Sofern sich ein Lieferanten darauf bezieht, wenn er Ihnen eine Dienstleistung bereitstellt, sollten Sie vorsichtig sein, da anschließend entweder Unwissenheit vorliegt oder man Sie mit falschen Argumenten überzeugen möchte.

Das WHG wie gleichermaßen die DIN 1986-30 sind im Gegensatz dafür zwei Regelwerke, die für Immobilieneigentümer wirklich relevant sind.

Für Abwasserrohre und deren Dichtheit ist § 60, Absatz 1, Satz 1 des WHG wesentlich. Dort ist festgehalten, dass Abwasseranlagen „so zu konstruieren, zu betreiben und zu unterhalten“ sind, „dass die Voraussetzungen an die Abwasserbeseitigung eingehalten werden.“

Dies bedeutet, dass Immobilienbesitzer verpflichtet sind, das System in dieser Art zu warten, dass ihre tadellose Funktionalität garantiert ist.

Die DIN 1986-30 beinhaltet technologische Maßstäben für die Grundstücksentwässerung und legt fest, welche Maßnahmen zur Instandhaltung der Entwässerungsanlagen von Gebäuden und Grundstücken durchzuführen sind.

Neben den Angaben zu den zwingenden Maßnahmen sind in der DIN 1986-30 ebenfalls Fristen ausgemacht, wie größtenteils die Abwasserrohre einer Prüfung unterzogen werden sollten.

Die DIN 1986-30 sieht für das Überprüfen von Leitungen von häuslichem Abwasser eine Dauer von 20 Annos vor. Handelt es sich um eine Neuanlage, die nach Fertigstellung überprüft wurde, sollte eine erneute Dichtheitsprüfung getreu DIN 1986-30 erst nach 30 Annos erfolgen.


Wichtig: Diese Zeitspannenregelung in der DIN 1986-30 ist eine Empfehlung, die Fristen sind keine gesetzlich verpflichtende Vorgabe. Gleichfalls wenn es sinnig ist, die genannten Intervalle für die Leitungen zu beachten und die Rohre in der empfohlenen Häufigkeit zu überwachen, ist dies keine Pflicht.

Vielmehr regulieren in Deutschland die Bundesländer, die Städte oder ebenfalls die Kommunen, wie in den meisten Fällen eine Dichtheitsprüfung für Abwasserrohre am betreffenden Aufenthaltsort durchgeführt werden muss. In Wasserschutzgebieten gelten meist kürzere Fristen als in sonstigen Gegenden. Eine Anfrage während der Kommunalverwaltung oder während der Stadt leistet Durchsichtigkeit angesichts der betreffenden Bestimmungen.

Wir, die HAVE - Handwerker Vermittlung, verfügen über langjährige Erfahrungen im Handwerk und helfen wir Ihnen gerne weiter.

Die für die Kontrolle der Abwasserrohre anfallenden Aufwände können generlisierung nicht benannt werden, da sie stark von der Größe und Form des Grundstücks abhängen. Geht man beispielhaft von einer Leitungslänge von zehn Metern aus, ist mit Aufwendungen für die Dichtheitsprüfung in Höhe von exemplarisch 300 bis 500 € zu rechnen.

Wer hier einsparen will, sollte vor dem Prüftermin via der Lagepläne herausfinden, wo die Kanalisation auf dem Grundstück verläuft. Sind die Schlüssel gefunden und neugierig gemacht, kann im Zuge der eigentlichen Prüfung eine Menge Zeit und somit Kapital gespart werden.

Zudem ist es vernünftig, sich im Zuge den umliegenden Nachbarn zu erkundigen, ob ebenfalls binnen ihrem Gebäude die Dichtheitsprüfung ansteht: Unter Umständen lassen sich der Aufwand danach über einen Mengenrabatt reduzieren.

Ob eine Dichtheitsprüfung vernunftgemäß ist oder nicht, hängt vom konkreten Einzelfall ab. Ist die vom Bundesland, der Stadt oder Kommune vordefinierte Dauer überschritten, müssen Sie die Kontrolle ausführen lassen. Ist dies nicht der Fall, besteht hierfür grundsätzlich fürs Erste kein Anlass.

Anders kann dies gewiss aussehen, wenn Sie eine Versicherung gegen Schäden an den Abwasserrohren abschließen möchten. Daraufhin verlangt die Gebäudeversicherung meist zuvor eine Dichtheitsprüfung.

Und ebenso, wenn Sie das Häuser verkaufen möchten, kann sich die Unkosten lohnen: Hier kann eine vor Kurzem vollzogene Dichtheitsprüfung ein weiteres Pro-Argument für den Kunden sein, Ihre Immobilie zu erwerben.

Bei Fragen, einfach anrufen:

06151 66 08 953

Mo.-Fr. 8-17 Uhr

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